Stahl-Kraftstoffleitung: betriebsbereit nach 36 Stunden

Ausgangslage

Der Einsatz fand an Bord einer Einheit der Deutschen Marine statt. Kraftstoffleitungen setzen über die Jahre Rückstände an: Ablagerungen aus dem Medium, Korrosionsprodukte an der Rohrwand, bei längeren Standzeiten zusätzlich mikrobieller Bewuchs („Dieselpest“). Der Querschnitt verengt sich, die Versorgungssicherheit sinkt, und im schlechtesten Fall gelangen gelöste Partikel in nachgelagerte Komponenten.

Verfahren

Wir haben die Leitung im eingebauten Zustand mit verschiedenen Verfahren gereinigt, entrostet und desinfiziert – ohne Ausbau der Leitungsabschnitte. Der Vorteil liegt im Zeitfenster: Ausbau, Transport und Wiedereinbau hätten ein Vielfaches der reinen Reinigungszeit gekostet. Den Fortschritt haben wir laufend endoskopisch kontrolliert.

Ergebnis

Nach 36 Stunden war die Leitung frei von Ablagerungen und wieder im vollen Querschnitt nutzbar.

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